







La Baguette
Kletterbalken -













La Baguette
Kletterbalken -



Ein Kletterboard, auch als Hangboard oder Trainingsboard bekannt, ist ein Trainingsgerät zur gezielten Stärkung der Fingerkraft und Griffkraft. Es wird von Boulderer:innen und Sportkletter:innen gleichermaßen genutzt und ermöglicht durch spezifische Hängeübungen einen effektiven Kraftaufbau. Bei Snowleader finden Sie eine Auswahl an Kletterboards und Trainingsgeräten für jedes Level - vom Einsteiger, der erste Erfahrungen am Hangboard sammelt, bis zum Fortgeschrittenen, der anspruchsvolle Leisten sucht.
Kletter-Trainingsgeräte umfassen alle Ausrüstungen, die speziell für das Klettertraining entwickelt wurden: Kletterboards, Trainingsboards, Hangboards und weiteres Aufhängungszubehör. Mit diesen Tools trainieren Sie gezielt Fingerkraft, Ausdauer und Koordination - egal ob zu Hause oder im Trainingsbereich der Kletterhalle. Das Kletterboard ist dabei das vielseitigste und am weitesten verbreitete Gerät für eine strukturierte Leistungssteigerung.
Ob am Fels oder in der Boulderhalle - Fortschritte erfordern oft mehr Kraft, als das reine Klettern bietet. Das Kletterboard isoliert gezielt das Training der Finger, Unterarme und der gesamten Hängemuskulatur, sodass Sie Ihre Griffkraft messbar und gezielt steigern können. Im Gegensatz zu einer Klettersession, bei der Sie viele Routen am Stück klettern, lässt sich jede Hängeübung am Board exakt timen, dosieren und steigern - ein besonders effektives Tool für Ihren Trainingsplan.
Ein weiterer Vorteil: Das Board lässt sich zu Hause über einer Tür oder an einer Wand montieren, sodass Sie unabhängig von Hallenzeiten täglich trainieren können. Regelmäßige kurze Hängeeinheiten sind oft effektiver als seltene lange Sessions - hier spielt das Board seine Stärke im Trainingsalltag voll aus. Ergänzen Sie Ihr Setup mit einem Chalkbag, um Ihre Hände trocken zu halten und den Grip während des Trainings zu optimieren.
Für Einsteiger reichen zwei bis drei Einheiten pro Woche. Starten Sie mit beidarmigen Hängen an großen Griffen für fünf bis zehn Sekunden, dann lösen und pausieren. Das Aufwärmen ist essenziell: Widmen Sie mindestens zehn Minuten der Mobilisation von Fingern, Handgelenken und Schultern, bevor Sie mit den ersten Hängeübungen beginnen.
Mit der Zeit können Sie verschiedene Griffarten trainieren: offene, halboffene oder geschlossene Griffe, die jeweils unterschiedliche Muskelgruppen beanspruchen. Kombinieren Sie diese Übungen mit Bouldersessions, um die am Board gewonnene Kraft dynamisch umzusetzen. Für das Bouldern draußen ist ein Crashpad unverzichtbar, um Landungen abzusichern.
Die Wahl des Boards richtet sich nach Ihrem Kletterniveau und den Griffarten, die Sie trainieren möchten. Hier die wichtigsten Empfehlungen:
Gerade zu Beginn ist es wichtig, kein zu technisches Board zu wählen, um Verletzungen an den Fingern zu vermeiden. Setzen Sie auf tiefe Schalen und abgerundete Griffe, die die Gelenke schonen und eine solide Kraftbasis schaffen. Achten Sie auf folgende Kriterien:
Sobald Sie Routen im 7a-Bereich oder Boulder im 6c-Bereich klettern, reichen breite Griffe nicht mehr aus. Technische Boards bieten dann eine große Auswahl an Griffarten: Leisten von 6-15 mm, Zwei- und Einfingerlöcher, geneigte Sloper und Pinches. Jeder Griff trainiert einen spezifischen Aspekt der Fingerkraft und simuliert reale Fels- oder Wettkampfsituationen.
Hochwertige Boards gehen noch weiter und bieten modulare Systeme: Sie können Griffe je nach Fortschritt austauschen oder versetzen, um die Schwierigkeit individuell anzupassen. Diese Modularität macht das Board zu einer langfristigen Investition für viele Trainingssaisons.
Das Material beeinflusst Haptik, Grip und Haltbarkeit. Holz ist besonders beliebt: Es fühlt sich angenehm an, der Grip verbessert sich mit der Nutzung und es ist sehr robust. Polyesterharz ermöglicht sehr feine Leisten und komplexe Formen, die mit Holz nicht möglich sind - ideal für technische Boards. Günstige Einsteigermodelle bestehen oft aus Kunststoff und eignen sich für den Einstieg ohne große Investition.
Kletterboards sind meist 50 bis 70 cm lang. Messen Sie vor dem Kauf Ihren Platz aus und prüfen Sie, ob Sie mit gestreckten Armen hängen können, ohne den Boden zu berühren - ausreichend vertikaler Freiraum ist wichtig. Für kleine Räume gibt es kompakte Modelle für den Türrahmen. Wer eine Trainingswand besitzt, profitiert von einem breiteren Board mit mehr Griffoptionen.
Die Befestigung ist entscheidend für Ihre Sicherheit. Die Wandmontage mit geeigneten Dübeln (Beton, Vollziegel, Kalksandstein) ist am zuverlässigsten: Verwenden Sie mindestens vier Befestigungspunkte und folgen Sie den Herstellerangaben. Gipskartonwände sind ungeeignet, da sie dynamische Belastungen nicht tragen. Alternativ lassen sich manche Boards an Klimmzugstangen oder direkt an Holzbalken befestigen - so vermeiden Sie Bohrlöcher und erhalten dennoch Stabilität.
Ein Board allein bietet schon viele Trainingsmöglichkeiten, doch mit dem passenden Zubehör holen Sie noch mehr heraus. Elastikbänder wie die E-Lastic von EB entlasten das Körpergewicht und machen das Board auch für Reha-Phasen oder Einsteiger:innen zugänglich. Umgekehrt erhöhen Gewichtsweste oder Gürtel die Belastung für Fortgeschrittene, die ihre Maximalkraft steigern möchten. Für das Aufwärmen eignen sich die Xpress Griffe von EB oder der Forearm Trainer von Black Diamond optimal.
Gutes Training beginnt auch mit gutem Stand: Wählen Sie passende Kletterschuhe für Ihre Bedürfnisse. Entdecken Sie unser gesamtes Kletterzubehör bei Snowleader und stellen Sie Ihr individuelles Trainings-Setup zusammen.
Keiner - beide Begriffe bezeichnen dasselbe Trainingsgerät. "Kletterboard" ist die gängigste deutsche Bezeichnung, "Hangboard" stammt aus dem Englischen und ist in der Kletterszene weit verbreitet. Auch "Trainingsboard" oder "Fingerboard" werden verwendet. Gemeint ist immer ein Board mit verschiedenen Griffen, das in der Höhe montiert wird und an dem Sie Ihre Fingerkraft trainieren.
Ideal ist eine tragende Wand aus Beton oder Vollziegel in einem Raum mit ausreichend Höhe, damit Sie mit gestreckten Armen hängen können. Ein stabiler Türrahmen eignet sich für kompakte Modelle. Vermeiden Sie Gipskartonwände, abgehängte Decken und feuchte Wände. Wer nicht bohren möchte, kann auf freistehende Konstruktionen ausweichen.
Die Wahl hängt von Ihrer Klettererfahrung ab. Wenn Sie weniger als ein Jahr klettern oder unter 6a unterwegs sind, wählen Sie ein Board mit großen Griffen und tiefen Schalen. Ab 6c-7a empfiehlt sich ein technisches Modell mit feinen Leisten und vielfältigen Griffoptionen für neue Trainingsreize. Bei Unsicherheit ist ein vielseitiges Board mit mehreren Griffgrößen die beste Wahl für langfristige Entwicklung.
Die Pflege richtet sich nach dem Material. Holzboards regelmäßig mit einer Bürste reinigen, um Chalk- und Schweißrückstände zu entfernen, die den Grip verringern. Bei nachlassender Rauigkeit hilft feines Schleifpapier (Körnung 120-180). Resinboards einfach mit lauwarmem Wasser und Bürste säubern. Überprüfen Sie regelmäßig die Befestigung, besonders in den ersten Wochen nach der Montage.
Viele Hersteller bieten modulare Systeme, bei denen Sie Griffe austauschen oder versetzen können, um das Board an Ihren Fortschritt anzupassen. So ersetzen Sie eine zu leichte Schale durch eine kleinere Leiste oder ergänzen ein Einfingerloch für gezieltes Training. Diese Modularität macht Ihr Board zur flexiblen Trainingsstation für viele Saisons.
Snowleader bietet Ihnen eine große Auswahl an Kletterboards und Trainingszubehör mit kostenlosem Versand ab 199€ Bestellwert und kostenlosem Rückversand innerhalb von 60 Tagen.